Kein Fertigteig. Kein falsches Mehl. Pizza ist simpel, wenn man weiß was man tut.
Zum RezeptDie meisten selbstgemachten Pizzen schmecken mies. Nicht weil Pizza schwer ist, sondern weil irgendwo die falschen Entscheidungen getroffen werden. Falsches Mehl. Teig aus dem Kühlregal. Dosensoße die 20 Minuten auf dem Herd stand. Ein Backblech auf 200 °C.
Das hier ist kein Rezept-Blog mit 40 Variationen. Das hier ist, wie man Pizza macht die sich von der Pizzeria um die Ecke nicht verstecken muss. Tipo 00, lange kalte Gärung, echte San-Marzano-Tomaten ungekocht. Und ein Ofen der der Aufgabe gewachsen ist.
Wer Kompromisse will, ist hier falsch.
Tipo 00 oder nichts. Anderes Mehl macht anderen Teig, nicht schlechten, aber keinen Pizzateig. 48 Stunden Kühlschrank, 1 g Hefe, kein Stress. Der Teig arbeitet, nicht du. Wer das nicht macht, macht keine echte Pizza.
Roh. Nicht gekocht, nicht gewürzt bis zur Unkenntlichkeit. San-Marzano-Tomaten, etwas Salz, fertig. Wer die Soße kocht, kocht den Geschmack raus.
Fior di Latte oder Büffelmozzarella, kein geriebener Supermarkt-Käse. Weniger Zutaten, dafür bessere. Eine überfüllte Pizza ist eine unfertige Pizza.
Normaler Ofen mit Pizzastein? Geht, wird aber keine neapolitanische Pizza. Der Ferrari G3 oder ein vergleichbarer Pizzaofen schafft 400 °C. Das ist keine Spielerei, das ist die Mindestanforderung für ordentliche Leopardierung und echten Rand.
Neapolitanischer Teig, 48 Stunden kalte Gärung, mit und ohne Thermomix erklärt. Alle Mengen, alle Schritte, keine Abkürzungen.
Frischer Teig schmeckt nach Hefe. Teig mit langer, kalter Gärung schmeckt nach Pizza. Die Enzymatik arbeitet über Nacht im Kühlschrank, der Teig wird aromatischer, bekömmlicher und lässt sich besser formen. Einen Tag vorher anfangen ist keine Mühe, es ist der einzige Weg zu einem vernünftigen Ergebnis.
Wer das nicht macht, hat kein Recht sich über mittelmäßigen Teig zu beschweren.
Teig verstehen